Mehrfaktor-Schutz je Benutzerkonto
In jedem Tenant prüfbarDie am häufigsten abgefragte Position im Versicherungs-Fragebogen. Wir weisen die Abdeckung als Zahl aus, getrennt nach normalen Konten und Administratorkonten.
Prüfkatalog
Hier steht jeder Prüfpunkt: warum er zählt, ob er eine Zusatzlizenz braucht und wo unsere Methode an ihre Grenze kommt.
Wir fordern ausschließlich lesende Berechtigungen an. Keine davon erlaubt es uns, etwas zu ändern, zu löschen oder anzulegen. Wir verzichten dabei bewusst auf Vollzugriff auf Ihre Dateiablagen, selbst wenn wir dadurch bei zwei Prüfpunkten weniger tief kommen.
Wir lesen Konfiguration und Berechtigungen, aber nicht Ihre Postfächer und nicht Ihre Dateien. In den Berichten stehen Bereiche, Freigaben und Zahlen, keine Dokumente und keine Nachrichten.
Der Zugang läuft über eine Anwendung, die Ihr Administrator einmalig freigibt. Nach dem Scan entfernen Sie sie in der Microsoft-Verwaltung mit zwei Klicks selbst wieder, ganz ohne Rückfrage bei uns.
Vor jedem Zugriff schließen wir eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Welche Berechtigungen konkret angefordert werden, sehen Sie im Freigabedialog von Microsoft, bevor Sie zustimmen.
Die am häufigsten abgefragte Position im Versicherungs-Fragebogen. Wir weisen die Abdeckung als Zahl aus, getrennt nach normalen Konten und Administratorkonten.
Mehr Administratoren als nötig vergrößern den Schaden bei einer Kompromittierung erheblich. Wir listen alle privilegierten Rollen mit Zuweisungen auf.
Ohne diese Regeln gibt es keinen Schutz gegen Anmeldungen aus untypischen Kontexten. Wir prüfen, welche Regeln existieren und wo Lücken bestehen.
Wie tief das geht, hängt am Lizenzstand Ihres Mandanten. Wir sagen Ihnen vorab, was in Ihrem Fall auswertbar ist.
Alte Protokolle umgehen den Mehrfaktor-Schutz vollständig. Ein einzelnes aktives Altprotokoll hebelt die gesamte Absicherung aus. Wir prüfen, ob eine Sperrregel existiert.
Die Auswertung der Anmeldeprotokolle setzt einen entsprechenden Lizenzstand voraus. Was in Ihrem Mandanten möglich ist, klären wir vorab.
Ob solche Anmeldungen real vorkommen, zeigt sich nur in den Anmeldeprotokollen. Ohne diese Auswertung lässt sich nur die Konfiguration beurteilen, nicht die Praxis.
Auswertbare Anmeldeprotokolle setzen Entra ID P1 voraus. Das steckt in Microsoft 365 Business Premium sowie E3 und E5, nicht in Business Basic und Business Standard.
Gastzugänge überdauern häufig das Projekt, für das sie angelegt wurden. Wir listen alle Gäste mit Alter und letzter Anmeldung.
Legt fest, was Mitarbeiter überhaupt teilen dürfen. Dazu zählt, ob anonyme Links erlaubt sind und ob sie ablaufen. Die häufigste stille Ursache für Oversharing.
Verwaiste Team- und Projektbereiche verantwortet niemand mehr, tragen aber oft Altbestände mit sensiblen Inhalten.
Links nach dem Muster „jeder mit dem Link" bleiben oft jahrelang gültig, ohne dass jemand davon weiß.
Die Auswertung erfasst direkt zugeordnete Freigabelinks. Über einen übergeordneten Ordner vererbte Links werden von den verfügbaren Schnittstellen systematisch nicht mitgeliefert. Wir weisen diese Lücke im Report ausdrücklich aus, statt sie zu verschweigen.
Der zentrale Befund vor einer Copilot-Einführung: Inhalte, die für alle im Unternehmen freigegeben sind und deshalb per Frage auffindbar werden.
Die vollständige, tenantweite Auswertung stammt aus Microsofts eigenen Berichten zur Zugriffssteuerung. Diese stehen bereit, sobald mindestens eine Copilot-Lizenz im Tenant zugewiesen ist. Dafür genügt eine einzelne Lizenz für rund 18 € im Monat, eine teure Enterprise-Stufe ist nicht nötig. Ohne diese Voraussetzung erheben wir risikopriorisiert über eigene Auswertungen.
Führt zu unbeabsichtigt breitem Zugriff auf einzelne Ordner und Dateien, ohne dass es an der übergeordneten Struktur sichtbar wäre.
Eine lückenlose Auswertung auf Dateiebene würde vollen Schreibzugriff auf alle Bereiche erfordern. Darauf verzichten wir bewusst. Unsere Zusage lautet Nur-Lese-Zugriff, und daran halten wir uns. Wir erheben deshalb risikopriorisiert auf Bereichs- und Ordnerebene.
Microsoft 365 enthält kein Backup. Ohne eine separate Lösung sind Inhalte nach den Standardfristen endgültig verloren. Versicherer fragen ausdrücklich danach.
Zeigt, wie lange gelöschte Inhalte tatsächlich wiederherstellbar sind. In der Standardkonfiguration ist das deutlich kürzer, als die meisten annehmen.
Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist kein Backup. Versicherer verlangen zunehmend den dokumentierten Nachweis, nicht die bloße Existenz.
Teil der Umsetzung, nicht des Kurz-Scans. Ein Wiederherstellungstest lässt sich nicht lesend durchführen.
Die Standardkonfiguration ist in der Praxis regelmäßig unzureichend, insbesondere beim Schutz der Geschäftsführung vor Namensimitation.
Fängt Schadsoftware ab, bevor sie beim Empfänger ankommt. Ist die Funktion nicht lizenziert, ist das selbst ein verwertbarer Befund für den Fragebogen.
Setzt Microsoft Defender for Office 365 voraus. Das steckt in Business Premium und E5, sonst kommt es als Zusatz.
Eine stille Weiterleitung nach außen ist ein klassisches Anzeichen für ein übernommenes Postfach. Regelmäßig kontrolliert wird sie nur selten.
Ohne Protokollierung gibt es im Ernstfall keinen Nachweis und keine belastbare Grundlage für eine fristgerechte Meldung.
Microsofts eigene Kennzahl. Sie ersetzt keine Prüfung, eignet sich aber als objektiver Vorher-/Nachher-Beleg gegenüber der Geschäftsführung.
Zeigt, ob Firmengeräte zentral verwaltet und verschlüsselt sind. Auch das ist eine typische Position im Versicherungs-Fragebogen.
Setzt Microsoft Intune voraus. Das steckt in Business Premium sowie E3 und E5.
Dieser Katalog umfasst in Microsoft 365 die Bereiche Identitäten, Freigaben, Datensicherung, Bedrohungsschutz und Protokollierung. Er deckt nicht ab: Ihr Netzwerk, Ihre Server, Ihre Fachanwendungen, Ihre physische Sicherheit und Ihre organisatorischen Prozesse.
Für einen Versicherungs-Fragebogen ist das in der Regel der größte Einzelblock, aber selten der vollständige. Für eine NIS2-Einstufung ist es die technische Ebene eines breiteren Themas. Wir sagen Ihnen im Report, welche Fragen Ihres Fragebogens wir belegen können und welche Sie anderweitig klären müssen.
Und eine Selbstverständlichkeit, die trotzdem gesagt gehört: Ein sauberer Befund ist keine Garantie, dass nichts passiert. Er senkt das Risiko und macht Ihre Position belegbar. Mehr verspricht Ihnen niemand seriös.
Stand des Katalogs: Juli 2026. Microsoft ändert Lizenzbindungen häufig, deshalb prüfen wir diese Seite quartalsweise nach.
Der Kurz-Scan deckt kostenlos die Punkte ab, die in jedem Tenant ohne Zusatzlizenz prüfbar sind.